Dem Schmerz aktiv begegnen: Sportverletzungen

Regelmäßige Aktivität stärkt die Abwehrkräfte sowie das Herz-Kreislauf-System und kann vielen Erkrankungen vorbeugen. Doch manchmal kann das Training auch ungesund sein – etwa wenn die Belastung zu hoch ist. Auch das Aufwärmen ist wichtig, da sonst eine Muskelzerrung droht.

Typisch für eine solche Zerrung: plötzlich auftretende Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit. Wer sich dann nicht schont, riskiert einen Muskelfaserriss. Während bei einer Zerrung nur rund 5 % der Muskelfasern reißen, sind dann deutlich mehr Fasern betroffen. Besonders gefährdet sind Sportler(innen), die ihre Muskulatur, z. B. beim Sprinten oder Tennis, kurzfristig extrem beanspruchen. Auch Verstauchungen können so entstehen. Denn dabei kann es zu schmerzhaften Überdehnungen der Gelenkbänder kommen, die meist mit einer schnell sichtbaren Schwellung und einem Bluterguss einhergehen. Zur Erstversorgung dieser Verletzungen eignet sich die „PECH“-Regel.

PECH kann auch bei einer der häufigsten Sportblessuren, der Prellung, helfen. Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen kommt diese durch äußere Einflüsse (wie einem Zusammenstoß oder Sturz) zustande. Dabei werden Blut- oder Lymphgefäße gequetscht, was äußerst schmerzhaft sein kann. In der Regel heilen Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen von selbst oder mit Hilfe von entsprechenden Salben und Gels aus unserer Apotheke wieder ab. Bei einem Muskelfaser- oder Bänderriss muss der Sportler allerdings aktiv werden und einen Arzt aufsuchen.