Schwerelos glücklich: Floating

Eine Auszeit, ohne jeden Reiz zu verbringen, kann durchaus ihren Reiz haben. Sogenannte „Floater“ schwören auf die Wirkung des Wasserbades: Die Entspannungstechnik habe eine positive Wirkung auf Körper und Geist.

In einer knapp zwei Quadratmeter großen Anlage sorgt körperwarmes Wasser mit hochkonzentriertem Salzgehalt für Tiefenentspannung. Wie im Toten Meer wird der Körper von der Sole getragen. Abgeschottet von Außenreizen treibt man quasi schwerelos an der Wasseroberfläche – daher der Name Floating.

Innerhalb des Tanks ist es absolut dunkel und still, dadurch sollen Nervensystem und Gehirn nicht mehr durch visuelle und akustische Reize angeregt werden. Diese Sinnesreizreduktion kann neben der physiologischen Entspannung auch eine innere, mentale Ruhe erzeugen.

Zahlreiche Untersuchungen belegen eine positive Wirkung bei Rückenschmerzen, Verspannungen und auf eine Senkung des Blutdrucks. Ebenfalls soll sich Floating vorteilhaft auf das Empfinden von Stress und Anspannung auswirken. Durch die Stressreduktion werde zudem das Immunsystem gestärkt. Schwedische Psychologen haben nachgewiesen, dass Floating außerdem einen positiven Einfluss auf Patienten mit Depressionen habe.

Floating scheint ein wahres Multitalent zu sein. Wer also einmal schwerelos sein möchte, der sollte sich für eine Stunde im Wasserbad treiben lassen. Eine Liste von Floating Centern gibt es unter https://floating-verband.de/anbieter/.