Alle Jahre wieder

Magenprobleme, Sodbrennen und Völlegefühl

Der Advent und die Weihnachtstage sind ein Härtetest für Magen und Darm: Süßes Gebäck, fettiges Essen in großen Mengen, Glühwein und Co. können die Verdauung und den Stoffwechsel leicht überfordern. Viele Menschen klagen deshalb besonders jetzt über Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen oder Völlegefühl. Erfahren Sie Tricks, mit denen Sie unbeschwerter durch die Adventszeit kommen.

Magenprobleme, Sodbrennen & Co.

Auch auf dem Weihnachtsmarkt werden leichtere Alternativen zu Würstchen und gebrannten Mandeln angeboten – etwa die fettarmen, heißen Maroni, ein Fischbrötchen oder ein Bratapfel mit Nüssen, Honig und Rosinen.

Wenn es dann doch einmal zu viel des Guten war, empfiehlt es sich, dem Magen eine Pause zu gönnen und zu schonenden Gerichten wie Suppen, Reis oder Pute zu greifen. Spaziergänge im Freien sind ebenso hilfreich, um das Völlegefühl schneller loszuwerden. Ein Tee mit Anis, Fenchel und Kümmel unterstützt die Verdauung nach einem schweren Essen.

Ein Mix aus verschiedenen Heilpflanzen oder Extrakte aus der Artischocke helfen mit ihren Bitterstoffen zudem dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Diese sind als Tabletten oder Saft in Ihrer gesund leben-Apotheke erhältlich.

Bei Bauchschmerzen ist neben Fenchel-, Kamillen- und Pfefferminztee vor allem Wärme wohltuend. Und sollte Sie einmal Sodbrennen plagen, können Milch oder Quark die Beschwerden lindern.

Allgemein gilt

Wer scharfe, fettreiche Speisen, Zucker sowie zu viel Kaffee und Alkohol meidet und beim Essen auf mehrere kleine Portionen setzt, kommt leichter und fitter durch die Weihnachtszeit – und kann diese unbeschwert genießen.

Gegen Sodbrennen: Weniger, leichter und früher essen

Kurz vor dem Schlafengehen noch ein Glas Rotwein und ein paar Stückchen Schokolade – klingt gut, verträgt aber nicht jeder. Die Betroffenen hält dann ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein vom Schlafen ab.

Sodbrennen entsteht, wenn der Mageneingang nicht mehr fest verschlossen ist. Speisebrei und Magensäure gelangen dann in die Speiseröhre und reizen dort die Schleimhaut.

Wer betroffen ist, kann sich kurzfristig mit sogenannten Antazida aus der Apotheke behelfen. Diese Medikamente binden und neutralisieren vorübergehend die Magensäure.

Nicht direkt nach dem Essen ins Bett

Sodbrennen kann verschiedene Ursachen haben. Ein zu voller Bauch, schwerverdauliches Essen wie Fettes, Scharfes und Süßes, aber auch Alkohol zählen zu den Auslösern der Beschwerden. Alkohol sorgt zusätzlich dafür, dass der ringförmige Schließmuskel am Mageneingang erschlafft und Nahrungsbrei leichter zurück in die Speiseröhre rutschen kann.

Wer zu Sodbrennen neigt, sollte vor dem Zubettgehen lieber zu Wasser und leicht verdaulichen Lebensmitteln wie gedünstetem Gemüse, Reis und Kartoffeln greifen. Auch langsames Essen und gründliches Kauen hilft, den Beschwerden vorzubeugen.