Schuppenflechte: die Haut außer Kontrolle

Die Sommermonate empfinden viele Menschen, die unter Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, als wohltuend. Im Winter hingegen entzieht Heizungsluft der trockenen Haut zusätzlich Feuchtigkeit – die Schuppenbildung verstärkt sich.

Bei einer Schuppenflechte erneuert sich die Haut etwa sieben Mal schneller als bei gesunden Menschen. Das Resultat dieser chronisch-entzündlichen, erblich veranlagten Erkrankung: silbrig-weiße Schuppen auf der Haut, insbesondere an den Ellbogen und den Schienbeinen. Die darunterliegenden Areale sind meist stark entzündet, gerötet und jucken. In einigen Fällen können die Entzündungen auch auf Gelenke übergreifen, dann ist die Rede von Psoriasis arthritis.

Die Haut, ein Sensibelchen

Verschiedene äußere und innere Einflüsse sorgen für sogenannte Schübe, wodurch sich die Hautbeschaffenheit verschlechtert. Dazu zählen unter anderem Verletzungen, kratzende Wollpullover und Duftstoffe in Cremes, ebenso wie Stress und Alkohol. Auch klimatische Bedingungen wie etwa trockene Heizungsluft im Winter begünstigen die Schuppenbildung.

Pflegen, pflegen, pflegen

Um die Haut im Winter geschmeidig zu halten und die Schuppenbildung zu verringern, ist eine konstante, intensive Pflege enorm wichtig – sowohl während der Schübe als auch in der beschwerdefreieren Zeit. Ideal dafür sind parfümfreie Produkte mit Salicylsäure und Urea. Gerne beraten wir Sie zu passenden Produkten.