Warum Magnesium bei Diabetes so wichtig ist

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Nicht nur eine unausgewogene Ernährung, Übergewicht oder zu wenig Bewegung können die Stoffwechselkrankheit verursachen – auch ein Magnesiummangel kann dazu beitragen! Denn der Mineralstoff hilft, den Blutzucker in die Zellen zu schleusen.

Besonders Kinder und Jugendliche sind oft stark unterversorgt. Erste Anzeichen für einen Magnesiummangel sind Muskelzuckungen wie Lidflattern oder Migräne. Sind sie bereits mit Diabetes Typ 2 erkrankt, ist eine ausreichende Magnesiumversorgung doppelt wichtig: Weil es die Wirkung von Insulin fördert, trägt Magnesium zu einer Verbesserung des Blutzuckers bei. Gerade Jugendliche verzichten auf Lebensmittel, die viel Magnesium enthalten. Zu den besten Magnesiumlieferanten gehören:

Gemüse und Hülsenfrüchte

Grünes Gemüse, wie z. B. Spinat, enthält reichlich Magnesium. Hülsenfrüchte, wie Erdnüsse oder Bohnen, sind ebenso magnesiumreich. Werden diese Lebensmittel in den täglichen Speiseplan integriert, kann das Risiko verringert werden, an Diabetes zu erkranken.

Obst

Bananen enthalten viel Magnesium, sind aber wegen ihres hohen glykämischen Indexes bei Diabetes nicht ratsam. Besser sind Beeren, wie z. B. Heidel- oder Stachelbeeren. ACHTUNG! Bei Smoothies & Co.: Die meisten Sorten liefern zwar Magnesium, sind aber extrem zuckerreich.

Vollkornprodukte

Besonders gut sind Produkte aus Vollkorn, wie z. B. Vollkornbrot oder -nudeln. Wer morgens zu Haferflocken greift, ermöglicht dem Körper mit viel Magnesium und Ballaststoffen einen gesunden Start in den Tag.

Schon gewusst?

Ein weiterer Nebeneffekt, vin dem nicht nur Diabetiker profitieren: Mit einer ausreichenden Magnesium-Versorgung schmelzen überflüssige Pfunde leichter. Übergewicht abzubauen ist für viele junge Diabetiker eine zentrale Maßnahme, um den Blutzucker besser in den Griff zu bekommen.