Heuschnupfen: Vom antiken Rosenschnupfen bis heute

Wenn im Frühjahr die Nase läuft und die Augen tränen, steckt häufig keine Erkältung, sondern ein allergischer Schnupfen hinter den Symptomen. Vor über 100 Jahren haben Forscher damit begonnen, Diagnoseverfahren und Medikamente zu entwickeln.

Im alten Persien wurde eine Pollenallergie noch Rosenschnupfen genannt. Im 19. Jahrhundert hieß sie dann Sommererkältung und schließlich Heuschnupfen.

Der Forscher Charles Harrison Blackley litt selbst unter einer Allergie und konnte so Experimente am eigenen Körper durchführen. Dabei entdeckte er, dass Pollen seine Beschwerden verursachten.

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Forscher schließlich die ersten Provokationstests für Augen und Schleimhäute, die unter anderem die Grundlage für heutige Diagnoseverfahren bildeten.

Nase & Augen am häufigsten betroffen

Wie die damaligen Begriffe, z.B. Rosenschnupfen, zeigen, sind bei einer Pollenallergie meist Nase und Augen betroffen. Das liegt zum einen daran, dass hier empfindliche Schleimhäute liegen: Allergene haften sich an und lösen Entzündungsreaktionen aus.

Zum anderen zeigen Forschungsergebnisse, dass es einen Zusammenhang zwischen einer laufenden Nase und tränenden Augen gibt:

Reagiert der Körper auf Eindringlinge in die Nasenschleimhaut überempfindlich, wird ein Nervenreflex ausgelöst. Dieser sorgt dafür, dass die Augen jucken und tränen.

Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen allergischen Schnupfen zu behandeln. Um das Risiko für Asthma zu senken, empfehlen Allergologen, sich einer Hyposensibilisierung zu unterziehen.

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