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Zecken bei Hunden und Katzen

Katze und Hund liegen eng aneinander auf dem Boden

Die zu den Spinnentieren gehörenden Zecken sind bei der Wahl ihres Wirtes nicht wählerisch. Sie stechen Hunde und Katzen genauso wie Wildtiere wie Rehe oder Füchse, aber auch den Menschen. Gefährlich sind die Krankheiten, die Zecken übertragen können.

Gefahr für Hunde

Von den weltweit etwa 850 Zeckenarten sind drei für Hunde gefährliche Arten auch in Deutschland beheimatet. Dies sind der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) sowie die Auwald- oder Buntzecke (Demacentor reticulatus).

Diese drei Arten sehen nicht nur unterschiedlich aus, sondern haben auch unterschiedliche Lebensgewohnheiten und übertragen unterschiedliche Erkrankungen. So ist der Gemeine Holzbock hierzulande die häufigste Zeckenart, die ein feucht-warmes Klima bevorzugt. Am liebsten sind ihr Temperaturen zwischen 14 und 23 °C und eine hohe Luftfeuchtigkeit, wie sie beispielsweise in Wäldern und Parks vorherrschen.

Der bräunliche Holzbock kann verschiedene Krankheitserreger auf den Hund übertragen. Dazu gehören vor allem Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren, Borrelien und Bakterien der Gattung Anaplasma.

Während die FSME-Viren relativ schnell übertragen werden und auch innerhalb kurzer Zeit zu einer möglichen Erkrankung führen, findet eine Übertragung von Borrelien erst nach 24 bis 48 Stunden statt. Eine frühzeitige Entfernung von Zecken kann also vor einer entsprechenden Infektion schützen.

Viele Hunde entwickeln zudem auf Borrelien-Infektionen keine starken Symptome, es kann jedoch auch zu Gelenkentzündungen in der Folge der Infektion kommen.

Hunde, die plötzlich Fieber bekommen, erbrechen, unter Durchfall sowie unter Gelenkschmerzen und neurologischen Störungen leiden, können unter Umständen eine Anaplasmose entwickelt haben. Erreger sind die sogenannten Anaplasma-Bakterien, die einen Teil des Immunsystems des Hundes angreifen.

Die Braune Hundezecke befällt praktisch nur Hunde. Sie bevorzugt trockene und warme Standorte mit Temperaturen zwischen 25 und 30 °C - und kann damit ihre Herkunft aus dem Mittelmeerraum nicht verleugnen.

Die Hundezecke verkriecht sich zur Überwinterung oft in Zwinger oder Wohnungen, da sie den hiesigen Winter im Freien nicht überleben würde. Übertragen werden Babesiosen, Ehrlichiosen und Hepatozoonosen von der Hundezecke. Auwaldzecken sind vor allem für Babesiosen verantwortlich.

Babesiosen werden auch als Hundemalaria bezeichnet, da die Symptome der Malaria beim Menschen ähneln. Die Erreger zerstören die roten Blutkörperchen des Wirtstieres, wodurch sich der Urin dunkelbraun färbt. Dazu kommt ein hohes Fieber. Besonders in der akuten Phase führt die Babesiose häufig zum Tod des Tieres.

Zecken bei Katzen

Vor allem sogenannte Freigänger, also Katzen, die in der Natur herumstreifen, sind durch Zeckenstiche gefährdet. Bei Katzen sind es vor allem die Infektionskrankheiten Borreliose und Anaplasmose, die durch Zecken übertragen werden. Daher empfiehlt die Bundestierärztekammer (BTK), die Katze nach jedem Freigang auf Zecken zu untersuchen.

Zeckenstiche - ja, es sind Stiche und keine Bisse, da die Spinnentiere keine Mundwerkzeuge benutzen, um Haut und Gewebe zu verletzen - sorgen bei Katzen zumeist für quälenden Juckreiz und leichte Entzündungen der Haut.

Zudem schleppen Katzen wie auch Hunde die Zecken in den Lebensraum der Menschen, womit auch das Herrchen oder Frauchen bedroht sind.

Grundsätzlich infizieren sich Katzen allerdings seltener mit Erregern, die von Zecken übertragen werden. Insbesondere bei Katzen, deren Immunsystem aus anderen Gründen geschwächt ist, drohen jedoch Borreliose und Anaplasmosen.

Allerdings werden durch Zecken übertragene Erkrankungen bei Katzen häufig auch nicht sofort diagnostiziert, da Katzen oftmals unspezifische Symptome wie Appetitlosigkeit, Fieber oder Lahmheit zeigen, die nicht eindeutig einem bestimmten Krankheitsbild zuzuordnen sind.

Nach bisherigem Kenntnisstand sind Katzen für das FSME-Virus unempfänglich. Diese Erkrankung führt unter anderem zu erhöhter Schmerzempfindlichkeit, Krampfanfällen und Gangstörungen bei Hunden oder Pferden, nicht jedoch bei der Katze.

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