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Blut unter Hochdruck

Blut unter Hochdruck

Gefährlich: Hoher Blutdruck begünstigt das Auftreten von Angina pectoris, Herzinfarkt und Schlaganfall. Heimtückisch: Man bemerkt ihn oft lange nicht. Behandelbar: Mit gesunder Lebensführung und Arzneien lässt er sich senken.

Was genau ist der Blutdruck?

Der Blutdruck ist derjenige Druck, den das Blut von innen auf die Gefäßwände ausübt. Dieser schwankt mit jedem Herzschlag und natürlich auch je nach Belastung.

Bei jedem Herzschlag zieht sich das Herz erst zusammen (Zusammenziehen, griech.: Systole). Dabei wird Blut in die Arterien gepumpt. Anschließend entspannt der Herzmuskel, dehnt sich aus und nimmt dabei neues Blut auf (Ausdehnung, griech.: Diastole).

Während der Systole ist der Druck also höher als während der Diastole. Dementsprechend werden für den Blutdruck auch immer zwei Werte angegeben: der systolische und der diastolische.

Der systolische Blutdruckwert sagt etwas über die Pumpkraft des Herzens aus. Der diastolische Wert beschreibt den Dauerdruck in den Gefäßen.

Der Blutdruck wird also immer als systolisch zu diastolisch angegeben, z.B. 130/85. Die Einheit, in der gemessen wird, ist die alte und außerhalb der Medizin abgeschaffte Einheit mmHg (Millimeter Quecksilbersäule, auch als Torr bezeichnet).

Umgerechnet auf die metrische Einheit kPa (Kilo-Pascal) bedeutet 130/85 mmHg: 17,4/11,3 kPa. Zum Vergleich: Ein Autoreifen wird mit ca. 250 kPa (entsprechend 2,5 bar) befüllt.

Schließlich betrachtet die Medizin noch die so genannte Pulsamplitude (engl.: pulse pressure). Das ist die Differenz zwischen systolischem und diastolischem Druck. Sie sagt u.a. etwas über die Elastizität der Gefäße aus.

Diagnose durch Messung

Typisch für Bluthochdruck (medizinisch: Hypertonie) ist, dass er vom Arzt bei einer Routineuntersuchung festgestellt wird. Auf einmal wird ein vermeintlich Gesunder zum Patienten.

Denn ein zu hoher Blutdruck verursacht lange keine Beschwerden. Er kann sich zwar durch Einschlafstörungen oder Kopfschmerz bemerkbar machen - aber diese Probleme können auch alle möglichen anderen Ursachen haben.

Der Betroffene muss wegen irgendeinem anderen Leiden zum Arzt oder nimmt einen Check-up-Termin wahr. In diesem Rahmen wird dann auch der Blutdruck gemessen, und dann heißt es: "Der ist aber zu hoch."

In der Medizin bekannt ist die "Weißkittel-Hypertonie": Der Besuch beim Arzt kann bei manchen Menschen Aufregung und Ängste hervorrufen - und damit auch den Blutdruck nach oben treiben.

Damit ein solcher Effekt aus der Diagnose ausgeschlossen wird, kann der Arzt seinem Patienten ein Gerät über Nacht mitgeben, das in regelmäßigen Abständen selbstständig den Blutdruck misst und die Werte speichert.

So kann der Arzt nicht nur den "Weißkittel-Effekt" ausschließen, sondern auch einen Tagesmittelwert bestimmen und feststellen, ob der Blutdruck in der Nacht absinkt.

Wann ist der Druck zu hoch?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wie auch die deutschen Fachgesellschaften vertreten die folgende Einteilung der Blutdruckwerte:

Bewertung
systolisch in mmHg
diastolisch in mmHg
Optimal
max. 119
max. 79
Normal
120 - 129
80 - 84
Hoch-normal
130 - 139
85 - 89
Milde Hypertonie
140 - 159
90 - 99
Mittlere Hypertonie
160 - 179
100 - 109
Schwere Hypertonie
180 und mehr
110 und mehr

Wichtig ist auch der Tagesmittelwert, der aus mehreren Messungen errechnet wird. Er sollte nicht höher als 135/85 mmHg liegen.

Sind die tatsächlichen Blutdruckwerte in zwei unterschiedlichen Klassen, wird immer die höhere angenommen.

Beispiel: Ein Blutdruck von 133/83 mmHg wird gemessen. Der diastolische Wert ist "normal", der systolische jedoch "hoch-normal". Damit wird der Blutdruck insgesamt als "hoch-normal" gewertet.

Daneben gibt es noch die isolierte systolische Hypertonie, bei der nur der systolische Wert erhöht ist (über 140), der diastolische jedoch höchstens hoch-normal (max. 90). Das bedeutet, dass die Pulsamplitude hoch ist, was wiederum auf wenig elastische Gefäße schließen lässt.

Bei Belastung pumpt das Herz stärker. Dann steigt vor allem der systolische Blutdruckwert (bis zu 200 mmHg sind erlaubt) an, der diastolische dagegen nicht so stark (möglichst unter 100 mmHg).

Ursachen und Therapie

Nur jeder zehnte Fall von Hypertonie wird durch eine Grunderkrankung (z.B. Nierenleiden, Hormonstörung) verursacht. Alle anderen Betroffenen haben eine so genannte primäre Hypertonie, d.h. bei ihnen ist der Bluthochdruck eine eigenständige Krankheit.

Als Risikofaktoren gelten neben einer erblichen Veranlagung vor allem Kennzeichen eines ungesunden Lebensstils: zu viel Stress, Übergewicht, zu wenig Bewegung, zu viel Alkohol, Rauchen.

Bei etwa einem Drittel der Hypertonie-Patienten spielt Kochsalz (Natrium) eine wesentliche Rolle. Ein Zuviel an Kochsalz in der täglichen Ernährung erhöht den Blutdruck bei diesen Betroffenen deutlich.

Umgekehrt sinkt der Druck bei einer Reduzierung des Salzkonsums. Aber auch die anderen Hypertonie-Patienten können von einer Kochsalz-reduzierten Ernährung profitieren.

Bei "hoch-normalen" Blutdruckwerten sollte man also in erster Linie versuchen, die Risikofaktoren zu reduzieren: Stressabbau, gegebenenfalls Gewichtsreduktion, mehr Bewegung, weniger Alkohol, Rauchstopp, reduzierter Salzkonsum.

Auch natürliche Mittel können einen leicht erhöhten Blutdruck senken. Zu nennen wären hier hochkonzentrierte Knoblauchpräparate und Fischölkapseln mit Omega-3-Fettsäuren.

Diese Maßnahmen sind auch bei deutlich erhöhten Werten der Grundstein der Therapie. Darüber hinaus gibt es verschiedene Klassen von Medikamenten, die den Blutdruck senken, z.B. Beta-Blocker, ACE-Hemmer, AT1-Antagonisten, Alpha-Blocker oder Diuretika.

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