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Tipps für einen gesunden Urlaub

Foto: PhotoDisc

Egal ob an den Strand oder in die Berge, ob mit der Bahn, dem Bus oder dem Flieger - eine gut sortierte Reiseapotheke gehört immer dazu. Hier gibt es Tipps, woran man beim Packen denken sollte. (Super TV 28/11 vom 08.07.2011, Seite 14/15)

Die häufigsten Beschwerden

Das wichtigste Medikament, so die "Super TV", ist ein Schmerzmittel, es lindert oft schon die schlimmsten Beschwerden. Tabletten mit ASS gehen schnell ins Blut und stoppen den Schmerz. Vorsicht aber bei Dauergebrauch: ASS verdünnt das Blut und kann die Magenschleimhaut angreifen.

Wenn man z.B. eine Nervenreizung an der Bandscheibe hat, braucht man zusätzlich etwas, das die Entzündung stoppt. Bewährt hat sich bei leichteren Beschwerden der Wirkstoff Ibuprofen.

Nummer zwei auf der "Hitliste" der Reisebeschwerden ist die Darmgrippe, vor allem wenn man in Länder Nordafrikas oder Asiens reist. Auslöser sind meist harmlose Bakterien.

Der Darm will sie loswerden und verbannt den Urlauber tagelang auf die Toilette. Hier helfen Medikamente mit dem Wirkstoff Loperamid oder Kohletabletten. Ebenfalls empfehlenswert sind Trockenhefe und ein Elektrolyt-Pulver, um den Mineralstoffverlust wieder auszugleichen.

Tritt jedoch starker Durchfall mit Fieber und heftigen Bauchkrämpfen auf, besteht ein Verdacht auf eine ernsthafte Infektion, z.B. mit Salmonellen. Spätestens dann sollte man zum Arzt gehen. Wer mit Kindern verreist, sollte ein Fieberthermometer dabei haben.

Gegen Verstopfung helfen Medikamente mit den Wirkstoffen Bisacodyl, Lactulose oder Natriumpicosulfat.

Exotische, scharfe Speisen können schnell Bauchweh verursachen. Der Wirkstoff Simeticon hilft gegen Blähungen, und Scopolamin löst Krämpfe. Für Sodbrennen und Völlegefühl nach dem Essen kann man sicherheitshalber Calciumcarbonat mitnehmen.

Verletzungen versorgen

Ein Schnitt in den Finger, ein Tritt auf eine Scherbe: Das kommt im Urlaub öfter vor. Durch falsche Behandlung kann man sich eine gefährliche Blutvergiftung zuziehen.

Pflaster und Desinfektionsmittel gehören deshalb zur Pflicht-Ausstattung in der Reiseapotheke. Man sollte sie auch bei Besichtigungstouren und Ausflügen immer dabei haben - wie auch Schere und Pinzette.

Clever sind Sprühpflaster, die schnell eine schützende Schicht bilden. Auch ein Brandwundenspray ist sinnvoll, vor allem bei Reisen mit Kindern. Für sie gibt es auch nicht-brennende Desinfektionsmittel.

Auf Verstauchungen und Prellungen sollte man jederzeit gefasst sein. Ein kühlendes Gel, eine heilende Salbe sowie Verbandsmaterial wie Mullbinde, Kompressen und Dreieckstuch sind dann die Retter in der Not.

Das gilt vor allem, wenn man an Wandertouren teilnimmt. Wer im Urlaub Sport macht, sollte ein entzündungshemmendes Sportgel einpacken.

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