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Helfer bei Heuschnupfen

Unbeschwert in den Frühling!

Jetzt fliegen sie wieder, die ersten Pollen. Allergiker erkennen die Anzeichen sofort: Die Augen röten sich, die Nase läuft und die Atemwege schwellen an. Um die ersten warmen Tage beschwerdefrei zu genießen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, lästige Symptome wirkungsvoll zu lindern.

Besser durchatmen!

Bei einem Heuschnupfen reagiert das Immunsystem des Körpers überempfindlich auf bestimmte Substanzen aus den Pollen von Bäumen und Blüten, den sogenannten Allergenen. Pollen enthalten Eiweiße, die sich auf den Schleimhäuten von Auge, Mund und Nase absetzen.

Diese Eiweiße sind eigentlich harmlos. Reagieren Sie jedoch allergisch auf diese Stoffe, stuft Ihr Körper sie als gefährlich ein und schüttet Botenstoffe (Histamine) aus, die eine Entzündungsreaktion hervorrufen. Daher jucken und tränen die Augen und die Nase läuft.

Damit Sie auch an Spaziergängen und Fahrradtouren teilnehmen können, sollten Sie während der Pollenflugzeit spezielle Medikamente einnehmen. Diese können Ihre Beschwerden lindern.

Sorgen Sie vor

Sie können dem Ausbruch Ihres Heuschnupfens vorbeugen, indem Sie sogenannte Mastzellstabilisatoren einnehmen. Diese Wirkstoffe verhindern, dass die Zellen in Ihrem Körper Histamine, also Entzündungsstoffe, abgeben.

Die Medikamente müssen zwei bis drei Wochen vor dem erwarteten Pollenflug eingenommen werden. Es gibt sie in Form von Augentropfen, Nasensprays und Inhalationssprays.

Lindern Sie akute Beschwerden

Leiden Sie bereits unter juckenden Augen und einer laufenden Nase, sollten Sie Antihistaminika einnehmen. Diese blockieren die von den Pollen freigesetzten Histamine. So werden die allergischen Beschwerden gelindert.

Besonders gut helfen diese Allergiemedikamente bei entzündeten Augen und allergischem Schnupfen. Es gibt die Wirkstoffe als Augentropfen, Nasensprays und als Tabletten. Viele Präparate können müde machen, daher sollten Sie diese abends vor dem Schlafengehen einnehmen.

Spülen Sie Ihre Nase durch

Schnelle Hilfe bietet eine Nasendusche. Diese wird mit Wasser oder einer schwachen Kochsalzlösung gefüllt. Die Flüssigkeit spült die Pollen von der Nasenschleimhaut.

Setzen Sie dazu den Aufsatz der Dusche an ein Nasenloch und halten Sie den Mund weit offen. Neigen Sie dann den Kopf seitlich nach hinten, sodass die Flüssigkeit durch das andere Nasenloch wieder abfließen kann.

Wenn nichts mehr hilft

Wenn Sie unter allergischem Asthma leiden und Ihr Heuschnupfen besonders stark ist, kann Ihnen Ihr Arzt kortisonhaltige Medikamente verschreiben. Lokal als Augentropfen, Nasenspray und Inhalationsspray angewendet, ist das Kortison nebenwirkungsarm.

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