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Heilsame Bäume

Foto: bilderbox.com

Die lange Lebensdauer der Bäume trug dazu bei, dass sie schon zu Urzeiten in den meisten Kulturen und Religionen eine besondere Bedeutung erlangt haben. Dabei verfügen die grünen Riesen auch über gesundmachende Effekte. (Frau mit Herz 23.1.12, S. 48/49)

Traditionelle Helfer

Viele Bäume werden Hunderte von Jahren alt und überdauern Menschen-Generationen. Es verwundert daher nicht, dass der Baum als Symbol für ewiges Leben, Weisheit, Fruchtbarkeit und als Kraftquell angesehen wird.

In den Liedern der Wikinger wird der Kosmos als gewaltiger Baum so erklärt: Die Krone einer Esche stützt den Himmel, in der Baummitte leben die Menschen und seine Wurzeln sind im Unterirdischen verankert.

Auch die Bibel weist auf die Kraft der Bäume. So ist von Zedernholz die Rede, das sich eignet, um Wunden und Schmerzen zu lindern. Auch heute noch sind Bäume ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde.

Ihre Blüten, Blätter oder die Rinde bereichern die Naturapotheke um wirksame Substanzen. Daher sollen in diesem Artikel die gesundheitlichen Vorzüge von Bäumen herausgearbeitet werden.

Ginkgo, Ahorn und Wacholder

Der in China und Japan heimische Ginkgobaum gehört wegen der Beschaffenheit seiner Blätter sowohl zu den Nadel- als auch zu den Laubbäumen. Die Inhaltsstoffe der getrockneten Blätter verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und fördern die Durchblutung.

Darüber hinaus kann Ginkgo die Nervenzellen im Gehirn stabilisieren und schützen, was deren Überleben und Leistungsfähigkeit positiv zu beeinflussen scheint. Ginkgo-Präparate werden bei verminderter Leistungsfähigkeit des Gehirns, Durchblutungsstörungen der Beine und Tinnitus verwendet.

Ahornblätter scheinen bei Insektenstichen, müden Füßen und geschwollenen Augen zu helfen. Gerbstoffe und Flavonoide kühlen und wirken abschwellend. Als erste Hilfe werden frische Blätter in den Händen zerrieben und auf die betroffenen Stellen gelegt. Bei müden Füßen soll es helfen, die Blätter einfach in die Socken zu legen.

Beim Wacholder sind es die Beeren, die etwas für die Gesundheit tun können. Sie werden bei einer Bronchitis oder Erkältung eingesetzt. Im Wacholder stecken ätherische Öle, Flavonoide, Harze und der Bitterstoff Juniperin.

Sie regen den Stoffwechsel an, hemmen das Keimwachstum und verbessern die Abwehrkräfte. Vorbeugend kann man einige Tropfen Wacholderöl in eine Duftlampe geben. Bei einer Erkältung die Beeren mit kochendem Wasser übergießen und mehrmals täglich inhalieren.

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