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Das Kreuz mit dem Kreuz

Bild: ABDA

Mal vorübergehend, mal behandlungsbedürftig - aber immer schmerzhaft: Von "Rücken" bleiben nur 20 Prozent der Deutschen im Laufe ihres Lebens verschont. Hier wird erklärt, wie man die Schmerzen lindern kann. (Fernsehwoche 23.9.11, S. 88 - 91)

Schulter- und Armprobleme

Hier sind nicht die Knochen, sondern Muskeln, Sehnen, Gelenkkapsel und Schleimbeutel beteiligt. In den meisten Fällen ist die Beweglichkeit des Schultergelenks eingeschränkt. Der Arm lässt sich nur noch unter Schmerzen heben und viele alltägliche Dinge (z.B. Hemd anziehen, Haare kämmen) sind nur noch schwer möglich.

Was man selbst tun kann: Neben krankengymnastischen Übungen bringen auch sanfte Massagen mit dem Igelball oder Auflagen mit Heilpflanzen-Tinkturen: Einige Tropfen in eine Schale Wasser geben, Tuch eintauchen und auflegen; mehrmals täglich anwenden. Heilsalben mit Cajeput-Öl (Apotheke) sollen zusätzlich die Durchblutung fördern.

Zum Arzt: Bei anhaltenden Beschwerden; im Akutfall reichen meist Schmerzmittel, es kommen aber auch, je nach Beschwerden, operative Maßnahmen in Betracht.

Prellung, Verspannung und Zerrung

In der kalten Jahreszeit rutscht man schnell einmal aus und landet auf dem Rücken. Besonders das Steißbein ist anfällig. Die beschädigten Gefäße bluten nach innen, es entsteht ein Bluterguss. Typisch neben den Schmerzen sind Schwellung, Druckschmerz und Bewegungseinschränkung.

Was man selbst tun kann: Sofort ein feuchtes Tuch auf die betroffene Stelle legen, darauf für 10 Minuten ein Coolpack aus dem Kühlschrank. Der blaue Fleck kann drei bis fünf Mal täglich mit Arnikatinktur oder Arnikagelee (Apotheke) behandelt werden, bis er abgeklungen ist.

Zum Arzt: Bei schweren Prellungen, die auch nach mehreren Tagen nicht abklingen.

Durch einen Sturz oder eine heftige Bewegung beim Sport können Muskeln, Bänder oder Sehnen überdehnt werden. Typisch sind schmerzhafte Muskelverhärtungen, die Betroffenen nehmen oft eine vermeintlich schonende Haltung ein.

Was man selbst tun kann: In Bewegung bleiben, damit das Gelenk durchblutet wird - auch wenn's wehtut. Als Erste Hilfe eignet sich Kälte, z.B. ein Coolpack (aber nicht auf die bloße Haut legen); 10 Minuten einwirken lassen, mehrfach wiederholen.

Später lockert eine vorsichtige Massage mit Lavendelöl. Auch Wärme kann dann guttun, z.B. ein Bad mit Heublumenextrakt, ein Körnerkissen oder eine Rotlichtbestrahlung. Linderung verschaffen auch pflanzliche Heilsalben mit Beinwellextrakt.

Zum Arzt: Wenn Schmerzen und Schwellungen nach einer Woche nicht verschwinden, wenn die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist.

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