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Altersrisiko Diabetes

Da mit zunehmendem Alter die Insulinproduktion sinkt, ist Diabetes für die Menschen ab 50 Jahre eines der Gesundheitsthemen. Insbesondere Früherkennung ist hier wichtig, um eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten und gefürchtete diabetische Folgeerkrankungen wie z. B. Nierenversagen, Schlaganfall, Nerven- und Gefäßerkrankungen zu vermeiden.
Wissenswertes
Unerlässlich bei Diabetes ist, zwischen ihren beiden Erscheinungsformen zu unterscheiden. Nach derzeitigem Wissensstand lässt sich Diabetes Typ 1 (absoluter Mangel am Hormon Insulin) nicht verhindern, der häufig altersbedingte Typ 2 (Insulin zwar ausreichend vorhanden aber wirkungseingeschränkt) meistens sehr wohl.
Genetisch vorbelastet für Typ 2 (über 90 % der Diabetes-Erkrankungen in Deutschland) sind zumindest alle, in deren näheren Verwandtschaft jemand an der Krankheit leidet. Sie alle sollten die Risiken klein halten - und zwar umso konsequenter, je älter sie werden.
Vorsorge ist das A und O
Typ-2-Diabetes beginnt schleichend und wird oft erst sehr spät erkannt, da er in der Frühphase kaum Beschwerden verursacht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Kontrolle der Blutwerte.
Dazu gehört nicht nur die Blutzuckermessung, sondern auch die Bestimmung des Blutfetts (Stichwort LDL-Cholesterin) und der Blutdruckwerte. Denn trotz genetischer Belastung ist das Diabetes-Risiko erheblich geringer, wenn jemand einen normalen Blutdruck und normale Blutfette hat, nicht raucht, keinen Alkohol trinkt, sich viel bewegt und normalgewichtig ist.
Sich um alle Risikofaktoren gleichzeitig zu kümmern und trotzdem das Leben genießen, ist die perfekte Diabetes-Vorsorge.
gesund leben-Tipp
Nehmen Sie auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt wahr, denn Vorstufen des Typ-2-Diabetes lassen sich beispielsweise durch einen Zuckerbelastungstest schon früh erkennen und behandeln, auch wenn sie noch keine Beschwerden verursachen. Das gilt auch für Schwangere (Schwangerschaftsdiabetes).


