Wandern - Gesundheit inklusive

Wandern macht schlank

Sportmediziner wissen: Wer ständig 2.000 Kalorien pro Woche durch körperliche Bewegung verbraucht, wird deutlich weniger krank und im Notfall schneller gesund.

Durch die Wanderungen - abhängig vom Tempo und von der Kondition - hat man schon nach einer Stunde (ca. 3 Kilometer) rund 250 Kalorien verloren. Ist die Tour schwer und bergig, ist der Kalorienverbrauch deutlich höher. Aber schon bei einer einfachen Strecke entspricht der Kalorienumsatz in etwa zwei Stunden dem von Joggern in 75 Minuten.

Zudem ist Wandern für die meisten Menschen gut. Es ist auf jeden Fall besser als das Laufen, weil die Bewegungen langsamer sind und es keine Stoßbewegungen gibt. Das schont auch die Gelenke.

Bei Vorschäden, z.B. am Knie, sollte man mit Stöcken wandern, vor allem, wenn es bergab geht. Dadurch wird zum einen der Rücken entlastet und die Gelenke müssen nicht die ganze Bremsleistung erbringen.

Allerdings ist nicht jede Höhe empfehlenswert. So sollten Patienten mit Herz- oder Lungenerkrankungen vor einer Gebirgswanderung mit ihrem Arzt sprechen. Je höher man kommt, desto weniger Sauerstoff ist nämlich vorhanden. Höhen bis zu 2.000 Metern gelten als unbedenklich.

Die richtige Ausrüstung

Man braucht nicht viel, um zu wandern. Wichtig ist das richtige Schuhwerk. Dabei sollte vor dem Kauf überlegt werden, ob man hauptsächlich über leichtgängige Waldwege geht oder eher im Hochgebirge Klettertouren macht.

Mit einem schweren Bergstiefel ist man so in der Mecklenburgischen Schweiz überrüstet, ein leichter Tourenschuh kann einem dafür in den Alpen das Leben schwer machen, wenn es über Schnee und Felsen geht.

Wichtig ist, dass der Schuh wasserdicht ist. Auch Hightech macht sich bei den Schuhen immer mehr breit: So sorgen zum Beispiel kleine integrierte Gelkissen dafür, dass sich der Schuh besser dem Fuß anpasst.

Daneben sollte die Kleidung bequem sein, es darf nichts zwicken, klemmen oder reiben. Wenn es zum Scheuern auf der Haut kommt, ist die restliche Wanderung eine Qual. Grundsätzlich sollte man das Zwiebelprinzip bei der Kleidung anwenden und möglichst alle Kleidungsstücke aus dem gleichen Material wählen.

Bequemlichkeit und Tragekomfort sind auch beim Rucksack wichtig. Nicht vergessen sollte man eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz.