Beckenbodentraining: Für Schwangere und nach der Geburt wichtig

Für Frauen ist eine Geburt körperlich höchst anstrengend. Um möglichen Folgen wie z. B. einer Inkontinenz vorzubeugen, können Sport, ein frühzeitiges Beckenbodentraining sowie Rückbildungsgymnastik helfen.

Während der Schwangerschaft bildet der Körper vermehrt Progesteron. Dieses Hormon sorgt dafür, dass das Gewebe rund um die Gebärmutter weich und geschmeidig wird und das Baby an seinem großen Tag leichter durch den Geburtskanal gelangt.

Dadurch wird aber auch die Beckenbodenmuskulatur so beeinflusst, dass eine vorübergehende Blasenschwäche entstehen kann.

Direkt nach der Geburt anmelden

Um die Beckenmuskulatur nach der Geburt rasch wieder zu stärken und so einer Inkontinenz vorzubeugen, gibt es spezielle Rückbildungskurse. Mit diesen sollten Mütter ca. sechs bis acht Wochen nach der Geburt beginnen.

Melden Sie sich dazu am besten direkt bei Ihrer Hebamme oder im Geburtshaus an, wenn das neue Familienmitglied da ist, da die Kurse meist sehr schnell ausgebucht sind.

Gezieltes Training als Prävention

Mediziner empfehlen auch schon während der Schwangerschaft ein gezieltes Beckenbodentraining. Wer also frühzeitig mit professionell geleiteten Übungen beginnt, hat in der Regel auch nach der Geburt weniger Probleme.