Kopfweh und Schwindel bei Wetterfühligkeit

Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen, dann wieder Dauerregen – so läutet der Oktober langsam den Herbst ein. Manche Menschen haben bei solchen Wetterumschwüngen mit Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden zu kämpfen.

Viele Menschen reagieren empfindlich auf das Wetter – wir sprechen dann von Wetterfühligkeit. Einige haben Probleme mit hohen Temperaturen, andere mit einem Wetterwechsel. Das liegt daran, dass der menschliche Körper ein wahrer Meister darin ist, sich den äußeren Umständen anzupassen.

Wird es draußen beispielsweise plötzlich sehr heiß, darf die Körpertemperatur nicht steigen. Deswegen setzt der Körper Kühlmechanismen in Gang. Das führt bei manchen Menschen zu körperlichen Beschwerden. Ein weiterer Grund für Wetterfühligkeit ist der Luftdruck. In unseren Halsschlagadern sitzen Rezeptoren, die den Luftdruck wahrnehmen. Ändert sich dieser, kann das zu Schwindel führen. Besonders belastend ist es, wenn sich Hoch- und Tiefdruckgebiete schnell abwechseln und mit ihnen Sonne, Wind und Regen. Dann muss sich der Körper ständig neu einstellen, was zu Kopfschmerzen sowie Kreislaufbeschwerden führen kann.

Menschen, die unter Vorerkrankungen wie Migräne und Bluthochdruck leiden, sind in der Regel stärker von Wetterfühligkeit betroffen. Wer sich bei Wind und Wetter regelmäßig an der frischen Luft bewegt, Wechselduschen macht und in die Sauna geht, kann seinen Körper jedoch trainieren und abhärten.