Unsere Haut: Rundum-Erneuerung alle 4 Wochen

Sie schützt uns vor den UV-Strahlen der Sonne sowie anderen Schadstoffen aus der Umwelt und gibt Schmerzsignale an das Gehirn weiter. Die Haut hat viele Aufgaben. Damit sie diesen nachgehen kann, erneuert sie sich regelmäßig.

Die Haut ist ein Organ, das sich regelmäßig erneuert – das ganze Leben lang.

In den unteren Schichten entstehen immer wieder neue Zellen, die nach und nach an die Hautoberfläche wandern. Dort trocknen sie aus, sterben ab und fallen als winzige Schuppen vom Körper.

Dieser Prozess ist wichtig, da die Haut unsere äußere Schutzhülle ist und durch die regelmäßige Erneuerung auch kleine Kratzer und große Wunden schnell wieder heilen können.

Haut ab 20

In jungen Jahren dauert dieser Prozess etwa 28 Tage. Da der Farbstoff Melanin in der Haut gleichmäßig verteilt ist, wirkt der Teint ebenmäßig. Weiterhin ist die Hautbarriere voll intakt, sodass sie Feuchtigkeit speichern kann. Proteine wie Kollagen, Fibrillin, Elastin und Fibronektin sorgen zudem für Spannkraft – die Haut ist fest und frei von Falten.

Haut ab 30

Die Zellen in den unteren Schichten der Haut erneuern sich langsamer. Das führt dazu, dass sie häufig trockener wird und sich selbst nicht mehr so gut schützen und versorgen kann. Zudem entstehen erste kleine Fältchen. Die Haut bräunt auch nicht mehr so gleichmäßig wie noch in Jugendtagen und es bilden sich vermehrt Altersflecken in Folge der UV-Strahlung.

Haut ab 40

Sonne, äußere Umwelteinflüsse und psychische Faktoren wie Stress haben der Haut zugesetzt. Sie haben die Strukturproteine angegriffen, wodurch die Haut an Elastizität verliert und zu Trockenheit neigt. Dadurch vertiefen sich Falten und der Hautton wird ungleichmäßiger.