Gepflegte Haarpracht

Das Shampoo

Bis zur Einführung des ersten alkalifreien Shampoos im Jahre 1933 wurde ausschließlich Seife zur Reinigung der Haare verwendet. Seitdem hat sich das einfache Haarshampoo zu einem High-Tech-Produkt entwickelt, in dessen Flasche zehn bis zwanzig oder noch mehr Rezepturbestandteile miteinander kombiniert sein können.

Wichtig bei Haarwaschmitteln ist eine ausreichende Reinigungskraft bei gleichzeitig nicht zu starker Entfettung. Das Shampoo sollte über Schaumvermögen, gute Haut- und Schleimhautverträglichkeit, Konditioniereffekte und biologische Abbaubarkeit verfügen.

Regeln für die Pflege

Das menschliche Haar verhält sich chemisch so ähnlich wie Wolle und Seide. Während jedoch der teure Cashmere-Pullover eine Spezialbehandlung mit Schonwaschgang und Extrapflegemittel bekommt, leiden die Haare beim täglichen Styling vielfach wie bei einer wahren Rosskur.

Daher sollte man die folgenden Ratschläge unbedingt beachten, damit das Haar nicht zu stark geschädigt wird:

  • Temperaturen von 32 bis 35 Grad Celsius reichen sowohl beim Waschen als auch beim Fönen aus.
  • Shampoos nur sparsam dosieren. Die Schaummenge sagt nichts über die Reinigungskraft aus. Als Faustregel gilt: ein Milliliter (bohnengroßer Klecks) bei kurzem Haar, die doppelte bis dreifache Menge bei mittellangem und die drei- bis vierfache Menge bei langem Haar.
  • Das Shampoo immer gründlich auswaschen.
  • Die nassen Strähnen in Wuchsrichtung streichen und trockentupfen.
  • Keine scharfkantigen Kämme, Bürsten, Klammern oder Haargummis verwenden.