Weniger Heuschnupfen mit richtiger Ernährung

Wenn die ersten Blumen und Bäume blühen, sind für viele Menschen Taschentücher, Augentropfen und Nasensprays ständige Begleiter. Der Grund: Sie leiden an einer Pollenallergie. Doch auch eine richtige Ernährung kann die Symptome beeinflussen.

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, unterstützt seinen Körper bei allen Prozessen des Alltags, stärkt das Immunsystem und ist dann häufig widerstandsfähiger, wenn die Abwehrkräfte besonders gefordert sind – wie bei einer Erkältung oder Allergie. Es gibt zudem Lebensmittel, die bei Heuschnupfen die allergieauslösenden Histamine im Körper hemmen und so die Beschwerden lindern können.

Brokkoli

Das grüne Gemüse enthält antioxidative Senfölglykoside sowie Vitamin C. Beide verhindern, dass sich infolge einer Allergie die Atemwege entzünden. Zudem ist Brokkoli reich an Kalzium, das den Juckreiz an Augen und in der Nase lindern soll.

Grünes Blattgemüse

In Spinat, Grünkohl, Mangold und allen weiteren dunkelgrünen Blattgemüsen stecken Carotinoide sowie Antioxidantien. Diese schützen Haut, Augen und Schleimhäute vor zellschädigenden freien Radikalen und mindern so Allergiesymptome. Am besten verzehren Sie Spinat und Co. im rohen Zustand – zum Beispiel in einem grünen Smoothie.

Tipp: Grüner Frühlings-Smoothie
Zutaten für ein großes Glas
1 Mango, 1 Pfirsich, 150 g frischer Babyspinat,
150 ml Wasser, ein Spritzer Leinöl
Obst waschen, von den Kernen befreien und in grobe Würfel schneiden. Zusammen mit dem Spinat und dem Wasser in einen Mixer geben und alles fein pürieren. Smoothie in ein großes Glas geben und mit einem Spritzer Leinöl und einem Strohhalm genießen.

Nährwertangaben: 235 Kalorien, 6 g Eiweiß, 57 g Kohlenhydrate und 1 g Fett

Hirse

Die kleinen Körner stecken voller Histaminhemmer: Das Spurenelement Mangan unterstützt den Körper bei der Bekämpfung von Allergenen und beugt so Juckreiz und Hautrötungen vor. Magnesium und Silizium sorgen für ein verfeinertes Hautbild und Eisen für eine starke Abwehr.

Seefisch

Lachs, Makrele und Hering enthalten Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend auf die Schleimhäute. Wer nicht gerne Fisch isst, kann einen frischen Frühlingssalat mit Leinöl anmachen. Damit erzielen Sie die gleiche Wirkung.

Joghurt

In dem Milchprodukt sind Kalzium sowie probiotische Lacto- und Bifido-Bakterien enthalten, die die Darmflora schützen und so das Immunsystem stärken. Denn: Eine gestörte Darmgesundheit kann das Immunsystem schwächen und so Allergien verstärken.