Woher kommt der Frühjahrsschnupfen?

Wenn im Frühjahr die Grippezeit ausklingt, atmen viele Menschen auf – nur um sich kurz darauf mit einer Erkältung anzustecken. Das ist nicht ungewöhnlich, denn Erreger wie Rhinoviren haben auch im Herbst und Frühling Saison.

Die Viren verursachen die typischen Symptome: ein Kratzen im Hals, Husten und eine laufende, zugeschwollene Nase. Nach ein bis zwei Wochen klingt die Erkältung oftmals wieder ab.

Sich anstecken ist zu jeder Jahreszeit möglich

Der Name „Erkältung“ täuscht auf den ersten Blick. Zwar kann diese unsere Abwehrkräfte schwächen, wenn wir frieren, doch mit Erregern, die andere Menschen durch Niesen verbreiten, können wir uns auch bei warmer Witterung anstecken.

Im Frühling überfordern zudem Temperaturschwankungen häufig unseren Körper: Auf den kühlen Morgen folgt ein warmer Nachmittag und zuhause sorgt die Heizung weiterhin für trockene Raumluft.

Hygiene, Flüssigkeit und Bewegung

Vorbeugen ist also so gut wie immer sinnvoll. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. So vermeiden Sie, dass Erreger von dort aus an Nase oder Mund gelangen. Halten Sie Ihre Schleimhäute feucht, indem Sie ausreichend trinken und Tabakrauch meiden. Ist Ihre Nase bereits trocken, hilft befeuchtendes Nasenspray aus der Apotheke.

Unterstützen Sie außerdem Ihr Immunsystem: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und reichlich Bewegung an der frischen Luft.Auch Vitaminpräparate können die Abwehrkräfte unterstützen – die Experten in Ihrer gesund leben-Apotheke beraten Sie gerne dazu.

Nase putzen – aber richtig!

Ist die Nase verstopft, greifen viele zum Taschentuch. Das ist natürlich richtig und sinnvoll, wenn Sie dabei folgendes beachten:

1. Vorsichtig putzen
Achten Sie darauf, nicht zu stark und auch nicht beide Nasenseiten gleichzeitig zu schnäuzen. Besser ist es, abwechselnd ein Nasenloch zuzudrücken und das andere sanft zu reinigen.

2. Druck reduzieren
Vermeiden Sie einen zu hohen Druck, der das Sekret in die Nasennebenhöhlen befördern und somit eine Sinusitis verursachen könnte. Am besten gelingt das mit der in Tipp 1 beschriebenen Technik.

3. Hygiene beachten
Damit sich keine Keime und Bakterien im Taschentuch sammeln können, sollten Sie Papiertaschentücher nur einmal verwenden und diese dann sofort entsorgen. Wenn möglich, waschen Sie sich danach die Hände – so können Sie einer Neuansteckung optimal vorbeugen.