Frösteln - nein danke!

Wird es draußen kälter, kommt es wieder: das große Frösteln. Dabei werden im Körper verschiedene Prozesse in Gang gesetzt. Es gibt aber auch Tricks, wie Ihnen schnell wieder warm wird.

Ist uns kalt, spüren wir das oft besonders an Händen und Füßen, die unangenehm taub werden. Grund dafür ist, dass der Körper weniger warmes Blut in die Gliedmaßen leitet.

Denn er muss mit seiner Wärme haushalten. Über die Haut an Händen und Füßen könnte zu viel Wärme verloren gehen, die der Körper an anderer Stelle nötiger braucht: in der Körpermitte, wo die wichtigen Organe sitzen.

Zittern wir dazu oder klappern mit den Zähnen, versucht der Körper durch ständige Muskelaktivität zusätzliche Wärme zu produzieren.

Einen praktischen Zweck hat auch die Gänsehaut: Die Zeiten, in denen wir ein dichtes Fell trugen, sind zwar vorbei, trotzdem stellen sich unsere Härchen auch heute noch senkrecht auf, damit sich zwischen ihnen ein isolierendes Luftpolster bilden kann.

Warme Suppe – Massagen – Bewegung

Fühlen Sie sich richtig durchgefroren, wärmen eine heiße Suppe oder ein Ingwertee Sie wohltuend von innen auf. Auch mit einer Wärmflasche, einem Vollbad, einem heißen Fußbad oder einer dicken Daunendecke fühlen Sie sich schnell wieder besser.

Eine Massage, am besten mit wärmendem Rosmarinöl, fördert die Durchblutung im ganzen Körper. Bewegen Sie sich außerdem möglichst viel. Gehen Sie z. B. lieber zu Fuß als zehn Minuten an der Bushaltestelle zu warten.

Und auch wenn Sie es nicht glauben: Sogar positive Gedanken können wärmen.