Atmung: lieber durch die Nase

Im Ruhezustand atmen wir etwa 16 Mal pro Minute ein und aus. Das geschieht ganz automatisch, ohne dass wir darüber nachdenken. Intuitiv atmen wir dabei durch die Nase – und das aus gutem Grund.

Dass die Mundatmung nicht optimal ist, merken wir spätestens immer dann, wenn eine Erkältung uns dazu zwingt. Bei dieser Art der Atmung kommt es schnell zur Mundtrockenheit und Halskratzen. Krankheitserreger können sich dann leichter ansiedeln und verbreiten.

Nase wirkt wie ein Temperaturregler

Atmen wir hingegen durch die Nase, sorgen die Schleimhäute dafür, dass die einströmende Luft auf dem Weg zur Lunge befeuchtet wird. Das ist besonders im Herbst und Winter bei trockener Heizungsluft wichtig.

Gleichzeitig wird bei der Nasenatmung die Luft erwärmt. Selbst bei Minusgraden hat sie so Körpertemperatur erreicht, wenn sie in der Lunge ankommt. Ist die Luft heiß, kühlt sie unterwegs ab.

Härchen filtern Schmutz aus

In der Nase befinden sich kleine Härchen, die Schmutz- und Staubpartikel aus der Luft filtern. Zusätzlich bekämpfen Abwehrstoffe in der Nasenschleimhaut Krankheitserreger.