So klappt's mit dem Abnehmen

Flüssige Kalorienbomben

Jeder Ernährungsplan schreibt vor, dass man viel trinken soll. Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es sein - erlaubt sind allerdings nur Wasser, ungesüßter Tee sowie hin und wieder Saftschorlen.

Eine ausreichende Trinkmenge dämpft den Hunger, regt die Verdauung an und hilft, Giftstoffe aus dem Körper auszuschwemmen. Außerdem benötigt der Körper für seine Funktionen ausreichend Flüssigkeit.

Es nützt allerdings nur wenig, auf Süßspeisen zu verzichten, wenn man beim Trinken "sündigt". Eine Flasche Cola (1 l) hat beispielsweise satte 420 kcal - fast so viel wie eine komplette Hauptmahlzeit.

Auch Alkohol ist ein Problem - und das nicht nur für die Leber, sondern auch für die Figur. Immerhin enthält Alkohol nach Fett die meisten Kalorien - jedes Gramm Alkohol liefert 7 kcal (Fett liefert pro Gramm 9 kcal).

Alkoholische Getränke nimmt man zudem leicht in größeren Mengen zu sich - es bleibt bei Bier, Wein oder Sekt nur selten bei einem Glas.

Alkohol verlangsamt zudem den Fettstoffwechsel des Körpers. Da Alkohol in größeren Mengen für den Organismus ein Gift ist, wird er mit Priorität abgebaut. Während dieser Zeit wird weniger Fett verbraucht und mehr Fett im Fettgewebe eingelagert.

Falsche Freunde

Als A und O des Abnehmens gilt eine gesunde, ausgewogene und vollwertige Ernährung. Aber viele wissen gar nicht genau, was damit gemeint ist - vielfach, weil sie sich mit ihrer Ernährung noch nie auseinandergesetzt haben.

Grundsätzlich gilt, dass fettarme Speisen mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ideal sind. Sie enthalten wenig Kalorien, sind gleichzeitig reich an lebensnotwendigen Nähr- und Ballaststoffen.

Wer sich jedoch allein am Kaloriengehalt orientiert, isst auch nicht richtig. Derzeit rückt vor allem die Energiedichte in den Fokus gesunder Ernährung. Die Energiedichte der Nahrung ist der Energiegehalt der Lebensmittel bezogen auf das Gewicht (kcal/g).

Die Superdickmacher sind daher Lebensmittel mit besonders hoher Energiedichte: Pizza gehört dazu, Fast Food, aber auch Schokolade.

Gleichzeitig bringt ein kompletter Verzicht auf Schokolade und Co. nichts. Wer völlig asketisch lebt, nimmt nicht unbedingt ab. Man sollte solche "Ernährungssünden" jedoch nicht einfach nebenbei begehen, sondern sie regelrecht zelebrieren.

Ernährungswissenschaftler warnen zudem vor Zuckeraustauschstoffen. Diese regen häufig den Appetit an. Besser ist es, Zucker bewusst und wohldosiert einzusetzen.

Vorsicht ist auch bei "Light-", "Fitness-" oder "Sport"-Produkten angebracht. Man sollte genau auf die Packungsangaben achten - denn was bringt der fettärmste Joghurt, wenn er eine wahre Zuckerbombe ist!